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Hunde fördern die Gesundheit des Menschen

In der heutigen Zeit kommt es immer öfter vor, dass Menschen, die keine Hunde kennen, Angst vor Hunden haben. Sie fürchten sich vor Verletzungen oder auch vor durch den Hund übertragenen Krankheiten oder Hygienemängeln.

Wenn das auch alles einen durchaus wahren Kern hat, so bleibt doch die durch viele Untersuchungen bestätigte Tatsache bestehen, dass Hundehalter gesünder sind als Menschen, die keinen Hund halten. Dieser Unterschied bezieht sich sowohl auf die körperliche als auch auf die psychische Gesundheit. Auch Menschen, die keinen eigenen Hund halten, aber regelmäßig Kontakt mit Hunden haben, profitieren von diesem Effekt. Die gesundheitlichen Vorteile der Hundehaltung überwiegen die Risiken also bei weitem.

Gesundheitsrisiken der Hundehaltung

Durch den Kontakt mit dem Hund kann es zu Gefährdungen der Gesundheit des Menschen kommen. Deshalb hat der Hundehalter die Pflicht, seinen Hund nicht nur im eigenen, sondern auch im Interesse aller Menschen sauber, gesund, vor Parasiten geschützt und gut erzogen zu halten. Durch gute Erziehung wird verhindert, dass der Hund Menschen erschreckt, anfällt oder sonst verletzt. Durch Pflege des Hundes, durch Hygiene, Impfungen, Entwurmungen, Flohbehandlungen und regelmäßige Tierarztbesuche wird das Risiko, vom Hund mit einer Krankheit oder einem Parasiten infiziert zu werden, auf ein Minimum reduziert.

Gesundheitliche Vorteile der Hundehaltung

Die Vorteile, die der Hund für die Gesundheit des Menschen hat, sind vielschichtiger Art. Einige betreffen jeden Hundehalter, manche sind nur von für Spezialaufgaben ausgebildeten Hunden zu erwarten.

Ein Vorteil, den jeder Hundehalter "genießt", ist die Tatsache, dass der Hund bei jedem Wetter nach draußen muss. Und der Mensch mit ihm. Wenn der Mensch das auch bei manchen Wetterlagen ganz und gar nicht genießt, so profitiert er doch gesundheitlich ganz erheblich von regelmäßiger Bewegung an frischer Luft und unter den unterschiedlichsten Wetterbedingungen. In unserer bewegungsarmen Zeit verschafft diese einfache Tatsache dem Hundehalter einen großen Vorteil, der in einem widerstandsfähigen Immunsystem und einem leistungsfähigen Herz-Kreislaufsystem besteht. Auch schützt regelmäßige Bewegung vor Osteoporose und einer ganzen Reihe von Zivilisationskrankheiten.

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Ein Hund gibt Sicherheit

Vor allem aber nicht nur Frauen profitieren in dem Zusammenhang noch von einem weiteren Aspekt. Sie können zu jeder Tages- und Nachtzeit draussen herumlaufen, der Hund gibt ihnen Sicherheit. Auch im Haus schützt die Wachsamkeit eines Hundes vor unliebsamen Überraschungen und vermeidet dadurch Stress und Ängste.

Der physische Kontakt mit dem Hund, durch Streicheln, Toben oder Spielen wirkt entspannend auf das vegetative Nervensystem, sorgt für ein Absinken des Blutdrucks und fördert ganz allgemein das Wohlbefinden.

Hund und Selbstwertgefühl

Manche Menschen halten sich besondere Hunde, um aufzufallen und als etwas besonderes zu gelten. Das dient sicherlich ihrem Selbstwertgefühl, allerdings nicht unbedingt dem Hund. Viel wichtiger ist dagegen der Aspekt, den jeder Hund seinem Halter geben kann, nämlich das Gefühl, wichtig zu sein und gebraucht zu werden. Vor allem Menschen, die sonst im Leben wenig erfolgreich sind, oder die keine Aufgabe (mehr) haben, können aus der Partnerschaft mit dem Hund Sicherheit und ein besseres Selbstwertgefühl schöpfen. Das dient auch der Gesundheit.

Soziale Aspekte der Hundehaltung

Ein Hund wirkt in doppelter Hinsicht sozial. Zum einen ist der Hundebesitzer in Gesellschaft seines Hundes niemals alleine, und zum anderen erleichtert der Hund die Kontaktaufnahme mit anderen Menschen ganz erheblich. Menschen mit Hunden wirken attraktiver und freundlicher als Menschen ohne Hund. Deshalb finden sie leichter Zugang zu anderen Menschen. Hundehalter leiden seltener an gesundheitlichen Folgen der Einsamkeit.

Insgesamt kann der intensive Umgang mit einem Hund das Risiko vermindern, an körperlichen, psychischen oder psychosomatischen Krankheiten zu erkranken. Wenn solche Krankheiten vorhanden sind, kann der Hund zu einer Förderung der Heilung oder zu einem milderen Verlauf der Krankheit beitragen. Dies tut er schon durch seine bloße Anwesenheit.

Speziell ausgebildete Hunde

Hunde lassen sich für vielfältige Aufgaben ausbilden, die dann direkt oder indirekt der Gesundheit des Menschen zugute kommen. Bekannt sind Lawinen- oder Rettungshunde, die nach Verschütteten suchen, Blindenhunde, die blinden Menschen das Leben erheblich erleichtern und Servicehunde, die Menschen mit Behinderungen ein weitgehend selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Therapiehunde können in der Behandlung psychischer Erkrankungen eine wichtige Rolle spielen, weil Menschen, die das Vertrauen in andere Menschen verloren haben, oft leichter Kontakt mit dem Hund aufnehmen können als mit anderen Menschen. Hunde können dazu ausgebildet werden, den drohenden Anfall eines Epilepsiekranken im voraus zu erkennen und den Menschen zu warnen. Der betroffene Mensch selber würde von seinem Anfall überrascht werden, der Hund erkennt ihn vorher.

Hunde für alle?

Aus diesen Ausführungen sollte jetzt allerdings nicht geschlossen werden, dass alle Menschen aus gesundheitlichen Gründen Hunde halten sollten. Vor der Anschaffung eines Hundes muss in jedem Fall geprüft werden, ob auch die Bedürfnisse des Hundes im Alltag erfüllt werden können. Denn zum einen hat auch der Hund ein Recht auf ein schönes Leben in artgerechter Haltung und zum anderen kann er nur dann einen positiven Einfluss auf den Menschen haben, wenn es ihm selber gut geht.

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