Hunde können an einer Vielzahl von Krankheiten erkranken. Viele davon sind dieselben, an denen auch Menschen erkranken können. Der Hund kann sich also durchaus bei seinem Menschen anstecken oder umgekehrt. Daneben gibt es aber auch Krankheiten, die spezifisch sind, von denen also nur Hunde befallen werden, keine Menschen. Und schließlich werden Hunde sehr häufig von Parasiten befallen.
Da der Hund seine Beschwerden nicht erklären kann, ist es Aufgabe des Hundehalters, für Wohlbefinden und Gesundheit seines Hundes zu sorgen, Symptome zu bemerken und rechtzeitig den Tierarzt aufzusuchen beziehungsweise selbst eine Behandlung in die Wege zu leiten.
Häufige Parasiten bei Hunden sind Würmer, Flöhe und Zecken. Bei den Würmern werden verschiedene Arten unterschieden, wie Hakenwürmer, Bandwürmer und Spulwürmer. Die Liste der möglichen Plagegeister ist allerdings deutlich länger, andere Parasiten wie zum Beispiel Milben kommen nur seltener vor.
Eine bei Hündinnen häufige Erkrankung ist die Pyometra, die Gebärmutterentzündung. Sie trifft vor allem ältere Hündinnen nach der Läufigkeit.
Auch bei Hunden gibt es Mutationen. Eine Mutation, die bei Collies und verwandten Hunden häufig vorkommt, führt zum MDR1-Defekt. Dieser Defekt hat zur Folge, dass die betroffenen Hunde mit schwersten Krankheitssymptomen oder sogar mit dem Tod auf die Verabreichung einer ganzen Reihe von Medikamenten, insbesondere von Antiparasitika, reagieren. Der Defekt wird vererbt, kann also durch richtige Zuchtauswahl vermieden werden.
Die Parvovirose ist eine Infektionskrankheit mit häufig tödlichem Verlauf. Sie geht mit Erbrechen und blutigem Durchfall einher. Eine Impfung schützt weitgehend vor einer Erkrankung. Besonders Welpen sollten unbedingt geimpft werden.
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